Bearbeitet · 09.05.2026 17:42 · 1 274 Aufrufe
Bereits am Vormittag war klar: die Wetterlage am Alpenrand besitzt heute enormes Potenzial für organisierte Schwergewitter. Wir sind 380 km gefahren und wurden mit einer der schönsten Superzellen der Saison belohnt.
Morgens um 06:30 saß ich mit dem zweiten Kaffee vor den Karten. Drei Optionen lagen auf dem Tisch: Friaul, südliches Tirol oder das östliche Voralpenland. Auf den ersten Blick sah Italien spektakulär aus — viel Energie, kräftige Scherung…
Insbesondere die SREH-Werte sprachen eine klare Sprache. Bei einer derart starken stormrelativen Helizität in den unteren Schichten rotiert jeder ordentliche Aufwind…
Wir standen auf einem kleinen Hügel südwestlich von Ebersberg. Die Zelle war initial unscheinbar, doch innerhalb von 25 Minuten formte sich ein klassischer Vault…